mozart two-6

Das Stück “Mozart-Two-6“ wurde als Auftragswerk des Mozartjahres Wien 2006 vom Pianisten und Komponisten Fazil Say und dem Choreographen Elio Gervasi erarbeitet.

Fazil Say komponierte dabei erstmals für ein Tanzensemble. Neben der Uraufführung seiner „Variationen über Variationen Mozarts“ spielt Say Musikstücke aus Mozarts Klavierwerken wie der Sonate A-Dur KV 331 oder den Variationen aus „Ah, vous dirai-je maman“ KV 265.

Mit ihrer zeitgenössischen Annäherung an Mozart gehen Say und Gervasi einen neuen Weg und setzen in ihrer Zusammenarbeit ein Signal, dass Tanz alleine aus und mit der Musik entstehen kann. Die Frage nach einer Körperlichkeit in der Musik – ein sowohl in der Musik als auch im Tanz bislang wenig beachtetes Thema – wird am Beispiel Mozarts aufgegriffen, in den Raum gestellt.


Choreographische Leitung: Elio Gervasi
Tanz: Karl Schreiner, Esther Koller, Leonie Wahl, Tae Hee Kim, Radek Hewelt, Alexander Gottfarb, Alberto Franceschini und Anna Maria Nowak
Bühnenbild: Ricardo Cosendey
Klavier & Komposition: Fazil Say
Sopran: Burcu Soysey
Ney (Blasinstrument): Celalettin Bigel
Kostüme: Clarisse May Lunas Licht: Markus Schwarz

PRESSESTIMMEN
Kronenzeitung, 2006
 „Bei Say prasseln die Rhythmen Mozarts leidenschaftlich, dazu sorgt Gervasi für überraschende Tanzentwicklungen, bei denen die Company sich ins Klavierspiel hineinhört(....)“
Kurier, 2006
 „Wie "Funny Games" klettern Tänzer auf Lichtstreifen am Boden die wie Klaviertasten aussehen (...)Dass die acht Tänzer Says Tempo nicht entsprechen können, ergibt einen starken Moment. Ein Tänzer verstrickt sich derart in seine Gliedmaßen, dass er nicht mehr aus kann.“
Wiener Zeitung, 2006
 „Zwangsjacke nach zuviel Mozart? Dem gut gelaunten Tänzerquartett (....) steht eine geschlossene und energiegeladene Damenformation(...) gegengüber . “